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Die Universität Bremen und die Jacobs University, zwei international angesehene Hochschulen, forschen und arbeiten in vielerlei Bereichen der Informationstechnik, unter anderem in der Robotik sowie im Bereich Digitale Medien.

Während sich die Universität Bremen im Rahmen der Exzellenzinitiative 2006 unter den Top-Ten der bundesdeutschen Universitäten platzieren konnte, besticht die Jacobs University als private, unabhängige Hochschule ebenfalls mit höchsten Ansprüchen in Forschung und Lehre sowie Internationalität bei Studierenden und Lehrenden. Fachübergreifende Zusammenarbeit sowie der Einsatz in der Praxis und das Zusammenspiel zwischen Maschinen und Menschen nimmt an diesen Hochschulen einen hohen Stellenwert ein.

Das Innovationscamp wird von zwei Forschungsgruppen veranstaltet:

DiMeB

Angesiedelt an den Fachbereichen „Mathematik und Informatik“ sowie „Physik und Elektrotechnik“ der Universität Bremen beschäftigt sich das Technologie-Zentrum Informatik unter anderem mit Intelligenten Objekten, die in Zukunft ein neues Verhältnis zwischen Menschen, Systemen und ihrer Umgebung schaffen. Die Weltmeisterschaft der Fussball- und Rettungsroboter RoboCup 2006 ist ein Beispiel dafür. Ein spezieller Technologiebereich des TZI sind die Digitalen Medien. Die Arbeitsgruppe DiMeB unter der Leitung von Prof. Heidi Schellhowe widmet sich hier insbesondere den Digitalen Medien in der Bildung.

Jacobs Robotics

Die Robotics Gruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Birk an der Jacobs University beschäftigt sich mit Autonomen Intelligenten Systemen, das bedeutet technischen Geräten - insbesondere in Form von mobilen Robotern - die auch in komplexen Umgebungen eigenständig handeln und gegebene Aufgaben flexibel und anpassungsfähig lösen können. Daher beschäftigt sich die Gruppe sowohl mit Künstlicher Intelligenz - bis hin zu der grundlegenden Frage wie Intelligenz eigentlich beschaffen ist und synthetisiert werden kann - als auch mit den technologischen Herausforderungen auf der Hardwareseite beim Bau von Robotern. Ein wichtiges Anwendungsfeld für die Arbeiten der Gruppe ist die Rettungsrobotik. Mobile Roboter können bei Katastrophen und auch alltäglichen Unfällen als Aufklärungswerkzeuge dienen. Maschinelle Intelligenz hilft dabei, die Bediener zu entlasten und die Systeme robuster - beispielsweise gegen Ausfall von Funk - zu gestalten.

 

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