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Ein Workshop für Mädchen und Jungen von 13-17 Jahren

Humanoide Roboter sind Maschinen in Menschenform. Sie haben einen menschenähnlichen Körperbau mit zwei Beinen, zwei Armen, einem Torso und einem Kopf. Sie kommen dem Science-Fiction Bild eines Roboters schon ziemlich nahe. Doch es ist nicht so einfach, selbst die grundlegendsten körperlichen Fähigkeiten eines Menschen mit einer solchen Maschine nachzubilden. So ist bereits das Gehen auf zwei Beinen eine ziemlich große technische Herausforderung. Dies gilt genauso für Greifen wie auch für die Vielzahl anderer komplexer Bewegungen zu denen Menschen in der Lage sind. Um beispielsweise beim Gehen nicht über Hindernisse zu stolpern sollte ein solcher Roboter so „intelligent“ sein, dass er diese selbst erkennt.

Bei diesem Workshop habt Ihr die Möglichkeit, in Teams mit echten humanoiden Robotern zu arbeiten und ihnen intelligente Verhaltensweisen wie Ballspiele und Tanzperformances beizubringen. Ihr lernt, wie die elektromechanischen Komponenten aufgebaut sind und welche technologischen Grundlagen für deren Steuerung verantwortlich sind. Es stehen grundlegende Softwarefunktionen für Bewegungsabläufe zur Verfügung, die sowohl eigenständig erweitert wie auch in komplexere Handlungen eingebunden werden können. Mit Kameras können die Roboter ihre Umwelt wahrnehmen und durch Eure Programmierung entsprechend reagieren. Dazu lernt Ihr Grundlagen von maschineller Bildverarbeitung.

Programmierkenntnisse sind für die Teilnahme nicht notwendig. Sofern vorhanden, können diese aber bei der Entwicklung neuer Funktionen eingebracht werden.

Neben der spielerischen Vermittlung der technologischen Grundlagen wird Euch ein kreativer Umgang mit dem Thema ermöglicht. Ziel des Workshops ist das jedes Team ein eigenes kleines Projekt entwirft, plant und durchführt. Auf der Innovations-Show werden die humanoiden Roboter mit ihren individuellen Fähigkeiten präsentiert.

Ein Rahmenprogramm zum Thema Roboter mit Video- und Bildmaterial aus der Wissenschaft wie auch aus der Science Fiction sowie Raum zu Diskussionen und zum kritischen Umgang mit der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen menschenähnlicher Maschinen ergänzen diesen Workshop optimal.

Leitung: Prof. Dr. Andreas Birk, Jacobs University

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